Work and Travel in Neuseeland
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Von Vulkanen der Nordinsel zu Ufern der Südinsel

Wie versprochen melden wir uns jetzt schon von der Südinsel. In den letzten Wochen ist wieder viel passiert:

Nachdem wir uns von Marieke verabschiedet hatten, ging es von Napier in die Berge. Langsam kletterte Berty nach Taupo – immer in Richtung des schlechten Wetters. So hatten wir nicht so große Lust dort viel Zeit zu verbringen. Nur die beeindruckenden Huka-Falls ließen wir uns nicht nehmen.


Noch am selben Abend fuhren wir in Richtung des Tongariro National Parks südlich von Taupo, mit seinen aktiven Vulkanen und einer surrealen Kraterlandschaft ein Weltnaturerbe.

Dick angezogen und mit reichlich Snacks im Gepäck machten wir uns am nächsten Morgen auf den Weg zum Tongariro Alpine Crossing. Dieser Track gilt als die schönste, beeindruckendste, aber auch anstrengendste Tageswanderung Neuseelands.

Doch leider war das Wetter immer noch „ungünstig“. Es war nicht nur plötzlich -4°C kalt (und das nach 31° in Napier) und regnerisch – das größte Problem war der Wind. Der wehte an diesem Morgen mit 140 km/h um die Berge, und bei 60km/h gilt der Track schon als geschlossen und keine Shuttelbusse fahren mehr. 

Aber das konnte uns nicht stoppen. Wir trampten vom Endpunkt, wo wir das Auto parkten, zum Startpunkt und dann gab es kein Zurück mehr. Die Regenwolken beschränkten leider unsere Sicht auf die hohen Vulkane und am Gipfel war unsere Fortbewegung eher „von Windschutz zu Windschutz krabbeln“ als wandern – aber dann diese Aussicht! Direkt am Roten Krater lichten sich die Wolken und der Blick auf die grünblauen Seen und das von Lava geformte Tal wird frei. Und für diese paar wunderschönen Minuten hat sich der Kampf gelohnt.



Nach dieser besonderen Erfahrung ging es weiter nach Wellington. Schon nach wenigen Stunden hatte ich mich in die Hauptstadt Neuseelands verliebt. Wellington ist bunt, hügelig, am Meer, hat Geschichte, schöne Architektur, das spannende Nationalmuseum, viele Studenten und den besten Coachsurfing-Host ever. Greg hostete an diesem Wochenende acht Gäste, versorgte uns mit Kaffee und Schokolade und zeigte uns den Nightmarket und wie viel Spaß es macht, um Mitternacht ins Hafenbecken zu springen.




Und dann lag die Nordinsel plötzlich schon hinter uns und die noch ganz unbekannte Südinsel vor uns. Aufregend! Die Fährüberfahrt durch die Marlborough Sounds gab uns schon einen guten Vorgeschmack.

Die Fährüberfahrt durch die Marlborough Sounds

 Erst einmal brachten die Sounds aber eine schlechte Überraschung. 3 Mal dürft ihr raten – richtig, das Auto!

Auf den kurvigen Straßen machte Berty plötzlich sehr laute, sehr ungesunde Quietschgeräusche. Glücklicherweise sammelte uns ein Mechaniker vom Straßenrand auf – garantiert der einzige in den einsamen Sounds. Nach langem Suchen und Ausprobieren (und zwei Campingnächten in seiner Werkstatt) war unser Auto das Quietschen und wir 400$ los. Yeahhh….

Während unser Auto in der Werkstatt ist, können wir die Marlborough Sounds erkunden

Aber Kopf hoch, das Problem ist gelöst und es kann weitergehen. Vor uns liegt die ganze Südinsel mit vielen neuen Abenteuern und wir freuen uns sehr auf einen hoffentlich sonnigen Reisemonat. 

Jannik & Vera

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  1. Anna & Nils (KiwiQuest)

    Soooo schön immer mal wieder von euch zu lesen!
    Das ganze KiwiQuest-Team freut sich immer über eure Artikel!
    Nochmal ein dickes Dankeschön von uns allen! :-)

    Liebe Grüße,
    Nils und der Rest der KiwiQuest-Crew

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