Story #1
Wir wurden heute dezent doof angeschaut, als wir mit...
Jetzt lesen
6
1
7
Whangarei, 2:47 pm
Di, 28 Jan 2020
Partly Cloudy Night
Wir wurden heute dezent doof angeschaut, als wir mit unserem Einkaufswagen voller Rucksäcke und Taschen durch die ruhige und eher... more konservative Innenstadt Whangareis gecruist sind... Nach einer super erfolgreichen Shoppingtour durch den Pak 'n Save haben wir uns für ziemlich schlau gehalten, unser Gepäck in einem Supermarktwagen zu verstauen, anstatt wie schwer beladene Packesel durch die Stadt zu ziehen. Die Wartezeit haben wir mit einer Menge Sushi überbrückt. Das einzige Lebensmittel, das hier günstiger zu sein scheint, als zu Hause. Die ersten zwei Wochen Nordinsel-Erkundung sind nun um und jetzt sitzen wir wie zwei erschöpfte Kartoffeln am Hafen neben einem tutenden Boot, Sophie liest und ich bin gespannt, was uns gleich erwartet.
1
0
0
Energie schicken
Spende schicken
Kommentar schicken
Schreib ein Kommentar
Ooops, du bist nicht angemeldet. Dies wird daher als „von Anonym“ gepostet.
Anmelden

Energie wählen
Ooops, du bist nicht angemeldet. Dies wird daher als „von Anonym“ gepostet.
Anmelden

  1. +1 Mitgefühl von Team KiwiQuestProfilbild
Whangarei, 3:07 pm
Di, 28 Jan 2020
Partly Cloudy Night
Robyn, eine sympathische Farmer-Frau Mitte 50, hat uns mit ihrem alten Jeep eingesammelt. Die beiden Frauen denen das Anwesen gehört,... more ein lesbisches Pärchen, sind super nett, die eine ist eher ruhiger, aber das liegt bloß daran, dass sie Therapeutin ist und immer so viel reden muss, sagt Sophie. Der Ort hier ist surreal schön. Ein weißes Farmhaus auf dem Gipfel eines Hügels von dem aus man das ganze Tal überblicken - und das Meer sehen kann. Schafe vor der Haustür. Und alles ist so saftig grün. Die nächsten Wochen werden wir Bäume pflanzen, Kühe melken, Unkraut jäten und - wie Sophie ihrem Boyfriend schon per Skype mitgeteilt hat - wir können uns hier sogar Kajaks mieten und in der Bucht zu einer kleinen Insel rudern. Es gibt Schlimmeres. Morgen früh zeigt Robyn uns alles. Mit Vorfreude im Bauch gehen wir jetzt schlafen.
1
0
1
Energie schicken
Spende schicken
Kommentar schicken
Schreib ein Kommentar
Ooops, du bist nicht angemeldet. Dies wird daher als „von Anonym“ gepostet.
Anmelden

Energie wählen
Ooops, du bist nicht angemeldet. Dies wird daher als „von Anonym“ gepostet.
Anmelden

  1. +1 Leidenschaft von Rosalie Pet-IsProfilbild
  2. Sheesh… da könnte ich es auch aushalten! 😍

    Antworten
Whangarei, 5:28 pm
Mi, 29 Jan 2020
Partly Cloudy Night
Okay, die 100 Bäume unten am Fluss zu pflanzen ist tatsächlich anstrengender als erwartet. Finger und Rücken schmerzen, aber das... more hält uns nun mal fit, richtig? Die größte Unannehmlichkeit bereiten uns kleine, fruchtfliegen-artige Mücken, die uns während der Arbeit attackieren und fies juckende Flatschen auf der Haut hinterlassen. Sandflies, nennt Robyn diese gemeinen Tierchen, die wirklich jede einzelne unbedeckte Hautpartie finden. Dennoch: Es ist unglaublich in der Natur zu arbeiten, wenn über unseren Köpfen Wildenten und Gänse fliegen, Kühe und Schafe uns über die Schulter schauen und man das Gesicht voller Dreck hat. Am Ende des Tages fühlt man sich einfach gut. Ich bin glücklich!
1
1
1
Energie schicken
Spende schicken
Kommentar schicken
Schreib ein Kommentar
Ooops, du bist nicht angemeldet. Dies wird daher als „von Anonym“ gepostet.
Anmelden

Energie wählen
Ooops, du bist nicht angemeldet. Dies wird daher als „von Anonym“ gepostet.
Anmelden

  1. 2,50 € von Team KiwiQuestProfilbild
  2. 🤣🤣🤣
    Okay, das Gesicht habe ich nicht erwartet!

    Sandflies wecken auf jeden Fall (nicht so coole) Erinnerungen…

    Antworten
Whangarei, 3:55 pm
Do, 30 Jan 2020
Clear Night
An den Alltag hier könnte ich mich gewöhnen. Wir stehen auf, wenn der nebelige Dunst der Nacht noch über den... more Wiesen hängt und die ersten Sonnenstrahlen langsam ihren Weg durch die Baumwipfel finden. Magische Morgende sind das. Für einige Minuten wandern wir dann über diese saftig grünen Felder des riesigen Anwesens hin zu dem Fluss, an dem die Bäume gepflanzt werden sollen. Wie plumpe Hühner sitzen wir dann für drei Stunden mit dem Po auf dem feuchten Boden, graben Löcher und stecken Setzlinge hinein. Manchmal jäten wir aber auch in dem Gemüsegarten das Unkraut. Heute durfte ich mich um die Orangenplantage kümmern. Nach getaner Arbeit gehört der Tag uns. Spaziergänge zu Wasserfällen, Kochen, Kajak fahren, Lesen, Filme schauen, Spielen mit den Tieren. Abends treffen wir Robyn und ihre Frau im Haupthaus, werden bekocht, sitzen zusammen, trinken Wein und reden. Mit Blick auf die Lichter an der Künste. Ist das das Paradies?
1
0
2
Energie schicken
Spende schicken
Kommentar schicken
Schreib ein Kommentar
Ooops, du bist nicht angemeldet. Dies wird daher als „von Anonym“ gepostet.
Anmelden

Energie wählen
Ooops, du bist nicht angemeldet. Dies wird daher als „von Anonym“ gepostet.
Anmelden

  1. @Schnilsi, Vielen lieben Dank! :)

    Antworten
  2. Hach, die Beschreibung hat mich gerade echt mitgenommen! Ich erschnuppere ein Talent fürs Schreiben!

    Liegt dir irgendwie 😇

    Antworten
  3. +1 Leidenschaft von Team KiwiQuestProfilbild
Whangarei, 11:04 am
Fr, 31 Jan 2020
Clear Night
Nach getaner Abend bin ich heute Nachmittag wandern gewesen. Ich bin dem Bach durch den Dschungel gefolgt, bis ich am... more Ende an einem Wasserfall angekommen bin. Ich saß lange dort auf den Felsen und als es anfing zu dämmern, wollte ich mich auf den Heimweg machen. Dazu musste ich den Bach überqueren, der Rückweg schien mir am anderen Ufer etwas ebener und leichter zu sein. Die Felsen über die ich elegant hüpfen wollte, waren allerdings klitschnass, super schleimig und extrem rutschig. Ein Sprung - und schwupps - mit der Kamera in der Hand bin ich volle Kanne mit meinem Knie auf den Felsen aufgeschlagen und lag komplett durchtränkt im Wasser. Eigentlich halb so wild, die Kamera hat das Abenteuer tatsächlich überlebt und Klamotten trocknen schließlich wieder. Ich hatte allerdings selten so heftige Schmerzen in meinem Bein. Ich konnte mich einfach nicht bewegen. Ca. 45-Minuten saß ich auf diesem Stein vor dem Wasserfall, sah dem Wald dabei zu, wie er immer dunkler wurde und wartete auf den ersehnten Nachlass meiner Schmerzen. Als es fast komplett dunkel war, bin ich losgehumpelt und in tiefer Nacht in meiner Hütte angekommen. Handylampe sei Dank. (Ein bisschen stolz bin ich schon, denn auch wenn mir zwischendurch etwas mulmig wurde, habe ich die Angst bewusst von mir fern halten können. Was soll im schlimmsten Fall schon passieren? :) Zur Not reite ich auf einem Opossum nach Hause)
2
0
3
Energie schicken
Spende schicken
Kommentar schicken
Schreib ein Kommentar
Ooops, du bist nicht angemeldet. Dies wird daher als „von Anonym“ gepostet.
Anmelden

Energie wählen
Ooops, du bist nicht angemeldet. Dies wird daher als „von Anonym“ gepostet.
Anmelden

  1. Ohje, da sind wir aber nochmal gut davon gekommen! Wir sind eben 3 richtige Abenteurer :P

    Antworten
  2. Woah bin ich froh fuer dich, dass am Ende doch noch alles gut gegangen ist! Ich hatte auch mal so ein Schreckenserlebnis. Bin die Pinnacles rauf in Coromandel, Neuseeland, und bei den letzten paar Hoehenmetern ist mir ein Strick vom Rucksack gerissen und dieser samt superteurer Kamera fast die Klippen runtergestuerzt. Da sass ich dann auch erst mal ne halbe Stunde oben auf dem Gipfel und hab mich gefragt, was zum Teufel ich mir dabei gedacht hatte *lol*

    Antworten
  3. +1 Mitgefühl von Mara SchneiderProfilbild
  4. Die 45 Minuten auf dem Stein erinnern mich irgendwie an eines meiner Wasserfall-Abenteuer. Wobei ich mich dabei nur dämlich verlaufen hatte 😑

    Opossum-Taxi zurück, klingt allerdings super! 👍

    Antworten
  5. +1 Mut von Team KiwiQuestProfilbild